Marktgemeinde Wallern
Hauptstraße 4
7151 Wallern
im Burgenland

Tel. 02174/2200
Fax DW 22006
Hier sehen Sie das Wappen der Gemeinde Wallern
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1954 / 1955

Bau des Pfarrkindergartens.

1956

Nachdem der Aufstand in Ungarn blutig niedergeschlagen wird, kommen viele Flüchtlinge bei uns über die Grenze.

Im Innsbrucker „Volksboten“ steht zu lesen: „In ihrer unermüdlichen und wie selbstverständlich wirkenden Hilfsbereitschaft gegenüber den vielen Tausenden von ungarischen Flüchtlingen, gab und gibt die Grenzbevölkerung des österreichischen Burgenlandes ganz Europa ein Beispiel. Ganz besonders aber muss das Dorf Wallern hervorgehoben werden.

Dort brauchte kein Stützpunkt des Roten Kreuzes oder eine andere Hilfsorganisation errichtet werden. Die Bauern, Arbeiter und Handwerker des Dorfes rechnen es sich zur Ehre an, den Flüchtlingsstrom, der Nacht für Nacht über die Grenze kommt, allein zu bewältigen. Nacht für Nacht fahren die Burschen mit Traktoren hinaus an den Einser-Kanal und bringen die erschöpften, frierenden, durchnässten Ungarn ins Dorf. Im Auffanglager werden die Flüchtlinge gelabt, können ihre Kleider trocknen und wechseln. Dann nehmen sie die Wallerner in ihre Häuser auf, wo sie schlafen können. Jede Familie versorgt „ihre“ Flüchtlinge, bis sie, meist erst am nächsten Abend, von den Autobussen abgeholt werden – und von der Grenze der nächste Schub kommt – 800 waren es schon manche Nacht, aber keiner musste im Auffanglager zurückbleiben. Mehr als 6.000 waren es bisher insgesamt. Wochenlang kam das Dorf auch für die Verpflegung allein auf, bis es einfach über seine Kräfte ging. Seither schickt das Rote Kreuz Lebensmittel zur Unterstützung. Aber die ummittelbare Hilfe leisten die Wallerner weiterhin allein.“

1956    

mit Stolz wird in der Chronik berichtet:

„Es gibt in der Ortschaft schon mehrere stockhohe oder mindestens durch Mansardenzimmer erweiterte Häuser. Der Wohlstand der Bevölkerung zeigt sich nicht zuletzt in der Einrichtung der Wohnung. Bevorzugt werden bei den Bauern städtische Möbel, Teppiche, Linoleum oder Gummi-Fußbodenbelag. Reiche Bauern haben ein schön eingerichtetes Badezimmer und im ganzen Haus eine Wasserleitung (elektrisch betrieben).

Fast jedes Haus hat das elektrische Licht eingeleitet. Dass Stall und Hof ebenfalls elektrisch beleuchtet sind, ist selbstverständlich. Unsere Vorfahren heizten noch um die Jahrhundertwende mit Torf und Holz, nach dem ersten Weltkrieg teilweise auch mit Steinkohle. Jetzt kochen viele Hausfrauen schon auf einem Gas- oder Elektroherd. Waschmaschinen erleichtern das Reinigen der Wäsche.

Fast in jedem Haus ist ein Radioapparat. Im Jahre 1956 sind schon 4 Fernsehapparate im Dorf. Außerdem sind 11 Personenautos in der Ortschaft.“

 

1958

Einweihung des neuen Gemeindeamtes am 9. November 1958

1962

werden noch ca. 500.000 Liter Milch nach Wien geliefert.

1966

Die Bastfaserfabrik wird abgerissen.

1967

Verlegt die Post die Telefonkabeln unter die Erde.

1968

in der Gemeinderatssitzung von 17. 6. wird die Asphaltierung aller Gemeindestraßen beschlossen.

1971

am 16. Mai wird die umgebaute und renoviert Volksschule eingeweiht.

1972

wird die Ringwasserleitung gebaut.

1981

am 18. März erfolgt der Spatenstich für den Ausbau der Ortskanalisation.

1995

wird das neue Feuerwehrhaus eingeweiht.

1996

Am 19. Oktober besucht unser Gemeinderat unsere Partnergemeinde Wallern a. d. Trattnach. Die langjährige Freundschaft wird in eine offiziellen Partnerschaft umgewandelt.

1998

Am 17. 5. Wird ein „Info-Waggon“ als Tourismusinformationsstelle eröffnet.

25. Oktober: Wappenverleihung und Markterhebung

1999 / 2000

Neue, entschärfte Ortsdurchfahrt wird gebaut.

 

2001

Offizielle Eröffnung der Bahn- und Hauptstraße.

Renovierung des Glockenturms.

 

2002

Neugestaltung des Pfarrkindergarten-Vorplatzes.

Sanierung der Hauptstaße.

Skulptur beim Kreisverkehr wird errichtet.

Der Brunnen beim Pfarrgindergarten wird erbaut.

 

2003

Sieger beim Blumenschmuckwettbewerb.

 

2006

Baubeginn des neuen Gemeindekindergartens.

 

2007

Am 22. Juli 2007 erfolgt die feierliche Eröffnung und Segnung des Gemeindekindergartens.

 

2008

Am 29. Juni 2008 findet die Eröffnung des Rdweges zwischen Wallern und Tadten statt.

Beginn der Volksschulsanierung.

 

2010

Erstmalig seit Jahren findet wieder ein Faschingsumzug statt.

2010 erfolgt die Schließung des Postamtes.
Postpartner wird das Kaufhaus "Nah&Frisch" KASTNER.

Die Grundsteinlegung für die Errichtung eines neuen Grillplatzes erfolgt.

 

2011

Am 03. April 2011 wird der Platz vor dem alten Kindergarten in "Pater Josef Graisy-Platz" umbenannt.

Am 06. April 2011 erfolgt die Grundsteinlegung für die geplante Radfahrerbrücke über den Einserkanal nach Ungarn.

 

2012

Am 06. Mai 2012 findet die feierliche Eröffnung und Segnung des neuen Grillplatzes statt.

Nach fünfjähriger Bauzeit (Sanierung und Zubau) erfolgte die Eröffnung und Segnung der Volksschule.

Die Grundsteinlegung für den Zu- und Umbau des Feuerwehrhauses und der Sanierung des Arzthauses erfolgt.

Das Chronik-Team beginnt mit der Erstellung der Ortschronik.

 

2013

"Baron Gustav von Berg Brücke" - eine Radfahrerbrücke über den Einserkanal wurde am 05. Mai 2013 feierlich eröffnet. 

Die Schulbibliothek in der Volksschule wurde offiziell eröffnet.

 

2014

Die Ortschronik der Marktgemeinde Wallern im Burgenland wurde fertiggestellt.

Ein neues Tanklöschfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Wallern wurde bestellt.

Die Gemeinde- und Schulbibliothek wurde für die Ortsbevölkerung zugänglich gemacht.

 

2015

125-jähriges Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Wallern.

Die Zu- und Umbauarbeiten am Feuerwehrhaus bzw. beim Arzthaus wurden abgeschlossen.

Am Kirtag-Sonntag erfolgte die Segnung des neuen Tanklöschfahrzeuges "TLFA 3000" am Hauptplatz.